Amazon patentierte 2013 „Kindle MatchBook", mit dem Kunden beim Kauf eines physischen Buches eine günstige Kindle-Ausgabe hinzufügen konnten. Das Programm verschwand 2019 still und leise — aber die Idee dahinter war richtig. Leser wollen beide Formate. Sie wollen das physische Buch im Regal und die digitale Version auf dem Handy.
Hybrid-Bundling — der Verkauf von digitalem Zugang zusammen mit physischen Buchkäufen — ist eine der am meisten unterschätzten Strategien im unabhängigen Buchhandel.
Warum Hybrid-Bundles jetzt Sinn machen
1. Lesegewohnheiten sind multiformatig.
2. Digitale Margen sind hoch.
3. Physische Buchhandlungen brauchen Differenzierung.
Drei Hybrid-Bundling-Modelle
Modell A: „Kauf Print, nimm Digital dazu" — der Upsell.
Modell B: „Print + Digital Bundle" — das Paket.
Modell C: „QR-zu-Digital" — die In-Store-Entdeckungsmaschine.
Hybrid-Bundle-Preise
Die magische Zahl: 15-25% des physischen Buchpreises.
Technische Anforderungen
- Ein digitaler Storefront
- Ein Einlösungssystem für physische Buchkäufer
- Bestandsintegration
Plattformen wie Publica.la machen diese Integration unkompliziert.
In der Praxis umsetzen
- Personal schulen
- Die Kombination vermarkten, nicht nur das Buch
- Unermüdlich messen
Hybrid-Bundling bedeutet nicht, zwischen physisch und digital zu wählen — es bedeutet, Lesern einen Grund zu geben, Ihre Buchhandlung für beides zu wählen.
Bereit, eine Buchhandlung zu bauen, die physisch und digital verbindet? Lesen Sie unseren vollständigen Leitfaden zur Eröffnung einer digitalen Buchhandlung.