Wenn Sie einen Universitätsverlag leiten, hatten Sie fast sicher dieses Gespräch: "Sollten wir in D2C investieren, oder haben wir bereits MUSE und JSTOR?" Das ist die falsche Frage. MUSE, JSTOR und D2C sind keine konkurrierenden Alternativen. Sie bedienen unterschiedliche Zielgruppen mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen.
Was Project MUSE wirklich tut
MUSE ist die wichtigste digitale Vertriebsplattform für Monographien und Zeitschriften von Universitätsverlagen im institutionellen Markt. MUSE verkauft jedoch keine Einzelexemplare, liefert keine Leser-Analytics und unterstützt keine nicht-akademischen Zielgruppen.
Was JSTOR wirklich tut
JSTOR begann als Zeitschriftenarchiv und hat sich zu einer breiteren wissenschaftlichen Plattform entwickelt. Die Path-to-Open-Initiative ist besonders bedeutsam. JSTOR funktioniert jedoch nicht als Laden für Neuerscheinungen.
Die Lücke, die keiner füllt
Zwischen MUSEs institutioneller Lizenzierung und JSTORs Archivzugang gibt es eine bedeutende unversorgte Zielgruppe: Professoren, die persönliche Exemplare wollen, Doktoranden ohne institutionellen Zugang, unabhängige Forscher, internationale Leser.
Wie das Drei-Kanal-Modell funktioniert
| Kanal | Zielgruppe | Nutzen |
|---|---|---|
| MUSE | Institutionelle Bibliotheken | Stabile institutionelle Einnahmen |
| JSTOR | Bibliotheken, Forscher, OA | Langfristige Einnahmen, Open Access |
| D2C | Einzelleser, Professoren, Studenten | Hohe Margen (80-90 %), Daten, Beziehungen |
D2C ist weitgehend inkrementell, da es Zielgruppen bedient, die MUSE und JSTOR nicht erreichen.
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